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Verlängerung S31 Oberpullendorf bis Staatsgrenze

16.10.2009 14:00
Neue Trassenführung mit Grenzübertrittspunkt Rattersdorf präsentiert

Bei der Trassenführung des zweiten Abschnittes der S31 Verlängerung von der B61 bis zur Grenze sollte die Variante mit Grenzübertrittspunkt Olmod umgesetzt werden. „Diese Auswahltrasse wurde von der ungarischen Gemeinde Olmod abgelehnt. Nach ungarischer Gesetzeslage hätte die Verweigerung der Zustimmung eine Verzögerung über mehrere Jahre zur Folge. Es gab keine klare Entscheidung und keine Zusicherung seitens Ungarns, dass ohne Verzögerung weitergebaut werden kann. Daher entscheiden wir, und haben mit der ASFINAG eine Umplanung des zweiten Abschnittes vereinbart“, erklärte Straßenbaureferent Landesrat Helmut Bieler.

Nach einem bilateralen Gespräch am 18. Juni 2009 mit dem ungarischen Staatssekretär für Infrastruktur Lajos Csepi wurde von Landesrat Helmut Bieler für spätestens Ende September eine Entscheidung bezüglich des Weiterbaus der S31 nach Variante drei gefordert. Csepi bestätigte in einem Schreiben vom 10. September 2009 die Ablehnung der Gemeinde Olmod und sprach sich für Planungsänderungen bei der vorliegenden Variante aus. Landesrat Helmut Bieler: „Ein noch längere Projektverzögerung kommt für uns nicht mehr in Frage. Die Variante drei ist für uns daher vom Tisch. Bei einem Abstimmungsgespräch mit der ASFINAG im BMVIT haben wir eine neue Trassenplanung vorgeschlagen, die auch akzeptiert wurde. Den Planungsschwerpunkt werden wir auf den Korridor westlich von Mannersdorf legen und den bestehenden Grenzübergang Rattersdorf einbeziehen.“

Das Land Burgenland hat viel Geld in die Hand genommen, um die verkehrsgeplagten Gemeinden des Mittelburgenlandes durch die Verlängerung der S31 rasch zu entlasten. Durch das Modell der Vorfinanzierung wird der Baubeginn für den ersten Abschnitt der S 31-Weiterführung bis zur B61 um zwei Jahre vorgezogen. Die Errichtungskosten betragen 20 Millionen Euro. Mit diesem rund 6 km langen Teilstück wird ein verkehrswirksamer Abschnitt zur Entlastung der Orte Oberpullendorf und Unterpullendorf sowie Steinberg/Dörfl und Oberloisdorf errichtet.

Landesrat Bieler abschließend: "Die Verlängerung der S31 bis zur Grenze bringt neben der gewünschte Verkehrsberuhigung in den mittelburgenländischen Gemeinden mehr Sicherheit und Qualität für die Verkehrsteilnehmer, eine wesentliche Aufwertung des Wirtschaftsstandortes und damit die Chance auf neue Arbeitsplätze für die Menschen in dieser Region."

Für den Inhalt verantwortlich
Hermann Fercsak
Landesmedienservice
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