Auszeichnungen
Auszeichnung Haus PA1 von den Architekten Anna Popelka und Georg Poduschka
Die individuelle Gestaltung des Hauses “PA1”, das sich auf dem Gelände des Friedrichshofes befindet, passt sich perfekt dem alten Baumbestand ein, schafft Beziehungen von Innen und Aussen und bildet somit eine stimmige Einheit mit dem spezifischen Ort des Friedrichshofes wie auch mit den Ansprüchen der Benutzerin und bietet auch durch den Einsatz alternativer, transitorischer Materialen einen Beitrag im Bereich der Ressourcen-Forschung.
Auszeichnung: Haus deLUX vom Team Coric/ Erjavec/ Rechreiter/ Volger/ Jaklin/ Gumhalter, Kukmirn
Das Haus “deLUX” bietet auf einer Grundfläche von 3x4 Metern das gesamte Raumprogramm eines herkömmlichen Wohnhauses für 2 Personen. Dieses, im Rahmen einer Lehrveranstaltung im Selbstbau errichtete Wohnobjekt ist in dem bis in das kleinste Detail durchdachten Ansatz bemerkenswert: Je nach Bedarf ergeben sich durch Klappen und Verschieben von Elementen die verschiedenen Möglichkeiten der Nutzung. Erfahrungen, die mit diesem Modell in der Praxis gemacht werden, könnten ein Umdenken etwa in den Produktionsweisen von Fertighausherstellern provozieren: ein Denkanstoß und Musterfall für kostenoptimiertes Bauen.
Auszeichnung: Kindergarten Zemendorf von den Architekten Halbritter & Hillerbrand
Der Kindergarten in Zemendorf vom Architekturbüro Halbritter & Hillerbrand überzeugt durch seine räumliche und funktionelle Umsetzung. Eingeschobene Hochebenen und geneigte Flächen in den einzelnen Gruppenräumen bilden Spielbereiche aus, durch verschiedene Höhen entstehen differenzierte Raumwahrnehmungen, entwickeln sich Abenteuerspielplatz, Rückzugsbereich, Gemeinschaftsraum. Angeschlossene, gedeckte Außenbereiche bilden einen fließenden Übergang zum ebenfalls vielfältig gegliederten Freiraum - ein Beispiel, das durchaus Nachahmung verdient.
Auszeichnung: Revitalisierung Schloss Lackenbach vom Architekturbüro AllesWirdGut und die Freiraumgestaltung vom Büro für Landschaftsgestaltung 3 : 0
Die Revitalisierung des Schlosses Lackenbach von der Architektengruppe AllesWirdGut und die Freiraumgestaltung des Schlosshofes vom Büro 3:0 wurden als gemeinsames Projekt eingereicht. Damit wird auch erstmalig ein Projekt der Landschaftsarchitektur ausgezeichnet. Ein gefaltener Steg bewältigt das leicht abschüssige Gelände in unaufdringlicher Art, umschließt auf drei Seiten das Arbortetum, ein Wasserbecken betont die Schlossfassade. Dass Lackenbach, durch einen aktiven Bauherren mit den notwendigen Mitteln ein weiteres kulturelles Zentrum in der Region wird, das ist durchaus positiv - und Gärten sind immer Anziehungspunkte, vor allem wenn sie in ihrer gestalterischen Haltung zum „naturschönen“ den jeweiligen Zeitgeist illustrieren, reflektieren.
