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Auf zur Spurensuche oder was ihr schon immer über Höhlenbären wissen wolltet …

Katharina und Alexandra waren gestern im Museum. Anfangs waren sie gar nicht wirklich vom Vorschlag ihrer Mutti begeistert, anstatt vor dem Fernseher zu faulenzen, den Sonntagnachmittag mit Mama und Papa im Landesmuseum zu verbringen. Aber nach dem ausführlichen Rundgang durch die abwechslungsreiche Sammlung sind sie ganz anderer Meinung. Was den beiden so gut gefallen hat?

Zunächst war da einmal der Nachbau der Windener Bärenhöhle, in der man ein eiszeitliches Skelett gefunden hat mit dem riesigen Höhlenbär-Skelett davor. Das Betreten der Höhle war eine richtige Mutprobe, aber schließen haben sich die beiden doch getraut und es hat “gruselig” Spaß gemacht.
Vom mächtigen Hirsch mit seinem riesigen Geweih in unmittelbarer Nähe der Bärenhöhle ließen sich die beiden aber nicht mehr einschüchtern, sie ließen ihn einfach links liegen und drückten sich am Großdiorama mit den vielen Tieren und Pflanzen die Nasen platt.

Übrigens - habt ihr gewusst, dass vor rund 10.000 Jahren Höhlenbär und Riesenhirsch auftauchten? Der eiszeitliche Riesenhirsch hatte eine Schulterhöhe von 2 Meter. Das in Bad Tatzmannsdorf gefundene Geweih übertrifft die Größe der Geweihe aller heutigen Hirsche und erreicht eine Spannweite von über 3 Meter. Der Höhlenbär trägt seinen Namen vor allem deshalb, weil seine Überreste - so wie beispielsweise in Winden - fast nur in Höhlen gefunden werden. Gelebt hat der Höhlenbär dort ausschließlich im Winter zur Winterruhe.

Im beeindruckenden Großdiorama der biologischen Schausammlung wird exemplarisch ein Längsschnitt durch die Lebensräume des Burgenlandes nachempfunden und gleichzeitig die typische Fauna vorgestellt.
Absteigend vom Leithagebirge führt sie zum Großraum Neusiedler See und weiter zum Seewinkel mit seinen seichten Salzlacken. Manche der gezeigten Lebewesen sind in der Natur bereits ausgestorben wie zum Beispiel Auer-, Birk- und Haselhuhn oder auch der Fischotter.

Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid und wissen wollt, wohin der Rundgang weiterführt, müsst ihr schon selbst ins Museum kommen. Dort könnt ihr dann hautnah vor Ort Geschichte spüren und vielleicht trefft ihr auch Katharina und Alexandra. Denn die beiden haben sich fest vorgenommen, noch oft im Landesmuseum auf Entdeckungsreise zu gehen.

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