Biodiversität
Die Generalversammlung der UNO hat 2010 zum „Internationalen Jahr der Biodiversität“ erklärt. Mit diesem Begriff meint man nicht mehr und nicht weniger als die Vielfalt des Lebens, gedeutet als die „Vielfalt der Ökosysteme“ (z.B. Meere, Wälder, Hochgebirge, Wiesen, Lacken, Hutweiden) oder die „Vielfalt der Arten“ (der Tiere, Pflanzen, Pilze und Mikroorganismen), selbst auf die Vielfalt der Gene“ kann sich das Wort beziehen (Varietäten von wildlebenden Arten, ja auch Rassen bzw. Sorten von Haustieren und Nutzpflanzen).
Das Landesmuseum Burgenland will heuer ebenfalls einen Beitrag zum Biodiversitäts-Jahr leisten. Es zeigt in einer sehr interessanten Schau ausgewählte Lebensräume, anhand derer man schon erkennt, wie vielfältig unser Heimatland in dieser Hinsicht ist. Zudem stellt die Ausstellung Naturjuwele im Burgenland vor, die „Steppen, Salz und Streuobstwiesen“ brauchen, um überleben zu können. Es geht dabei vordergründig nicht darum, plakative Tier- und Pflanzenarten zu präsentieren. Vielmehr soll beispielhaft vermittelt sein, welche botanischen, zoologischen und geologischen Kostbarkeiten bzw. Besonderheiten uns Burgenländerinnen und Burgenländern anvertraut sind, um deren nachhaltiges Überleben wir uns somit zu kümmern haben.


